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Deutsche Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. (DAGPP)
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Registergericht

VR 26445 B, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg

Vertretungsberechtigt:

Präsident: Prof. Dr. med. Dr. phil. Rolf D. Hirsch

Vizepräsident: Dr. med. Claus Wächtler

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Schriftführer: Dr. med. Georg Adler


Redaktionelle Verantwortung:

Dr. Thomas Kunczik

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Rechtshinweise

Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen auf den Internet-Seiten der Deutschen Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. (DAGPP) wird keine Haftung übernommen.

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Gewerbliche Schutzrechte
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Datenschutzerklärung

Disclaimer

Vielen Dank für den Besuch unserer DAGPP-Website. Bitte lesen Sie die gesamte Datenschutzerklärung durch, bevor Sie diese Website nutzen oder uns persönliche Daten übermitteln.

 

Datenschutzerklärung

1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf dieser Website

Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?

Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Abschnitt „Hinweis zur Verantwortlichen Stelle“ in dieser Datenschutzerklärung entnehmen.

Wie erfassen wir Ihre Daten?

Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z. B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.

Andere Daten werden automatisch oder nach Ihrer Einwilligung beim Besuch der Website durch unsere IT- Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z. B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie diese Website betreten.

Wofür nutzen wir Ihre Daten?

Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?

Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Wenn Sie eine Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt haben, können Sie diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.
Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Analyse-Tools und Tools von Drittanbietern

Beim Besuch dieser Website kann Ihr Surf-Verhalten statistisch ausgewertet werden. Das geschieht vor allem mit sogenannten Analyseprogrammen.

Detaillierte Informationen zu diesen Analyseprogrammen finden Sie in der folgenden Datenschutzerklärung.

 

2. Hosting

Externes Hosting

Diese Website wird bei einem externen Dienstleister gehostet (Hoster). Die personenbezogenen Daten, die auf dieser Website erfasst werden, werden auf den Servern des Hosters gespeichert. Hierbei kann es sich v. a. um IP-Adressen, Kontaktanfragen, Meta- und Kommunikationsdaten, Vertragsdaten, Kontaktdaten, Namen, Websitezugriffe und sonstige Daten, die über eine Website generiert werden, handeln.

Der Einsatz des Hosters erfolgt zum Zwecke der Vertragserfüllung gegenüber unseren potenziellen und bestehenden Kunden (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und im Interesse einer sicheren, schnellen und effizienten Bereitstellung unseres Online-Angebots durch einen professionellen Anbieter (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Unser Hoster wird Ihre Daten nur insoweit verarbeiten, wie dies zur Erfüllung seiner Leistungspflichten erforderlich ist und unsere Weisungen in Bezug auf diese Daten befolgen.

Wir setzen folgenden Hoster ein:

IONOS SE Elgendorfer Str. 57 56410 Montabaur

Auftragsverarbeitung

Wir haben einen Vertrag über Auftragsverarbeitung (AVV) mit dem oben genannten Anbieter geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass dieser die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DSGVO verarbeitet.

 

3. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Wir sind gesetzlich nicht verpflichtet einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

In unserem Hause ist der Vorstand zuständig. Zur Kontaktaufnahme bezüglich des Datenschutzes können Sie sich gern an uns unter Verwendung der nachfolgenden Kontaktmöglichkeiten wenden. Verantwortlicher im Sinne der DSGVO:

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Telefon: 02262/797683

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Speicherdauer

Soweit innerhalb dieser Datenschutzerklärung keine speziellere Speicherdauer genannt wurde, verbleiben Ihre personenbezogenen Daten bei uns, bis der Zweck für die Datenverarbeitung entfällt. Wenn Sie ein berechtigtes Löschersuchen geltend machen oder eine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen, werden Ihre Daten gelöscht, sofern wir keine anderen rechtlich zulässigen Gründe für die Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten haben (z. B. steuer- oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen); im letztgenannten Fall erfolgt die Löschung nach Fortfall dieser Gründe.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)

WENN DIE DATENVERARBEITUNG AUF GRUNDLAGE VON ART. 6 ABS. 1 LIT. E ODER F DSGVO ERFOLGT, HABEN SIE JEDERZEIT DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIE VERARBEITUNG IHRER PERSONENBEZOGENEN DATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR EIN AUF DIESE BESTIMMUNGEN GESTÜTZTES PROFILING. DIE JEWEILIGE RECHTSGRUNDLAGE, AUF DENEN EINE VERARBEITUNG BERUHT, ENTNEHMEN SIE DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG. WENN SIE WIDERSPRUCH EINLEGEN, WERDEN WIR IHRE BETROFFENEN PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR KÖNNEN ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN, DIE IHRE INTERESSEN, RECHTE UND FREIHEITEN ÜBERWIEGEN ODER DIE VERARBEITUNG DIENT DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 1 DSGVO).

WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, SO HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WENN SIE WIDERSPRECHEN, WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN ANSCHLIESSEND NICHT MEHR ZUM ZWECKE DER DIREKTWERBUNG VERWENDET (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 2 DSGVO).

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel Bestellungen oder Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL- bzw. TLS- Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von „http://“ auf „https://“ wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL- bzw. TLS-Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Auskunft, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

Widerspruch gegen Werbe-E-Mails

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-E-Mails, vor.

 

4. Datenerfassung auf dieser Website

Cookies

Unsere Internetseiten verwenden so genannte „Cookies“. Cookies sind kleine Textdateien und richten auf Ihrem Endgerät keinen Schaden an. Sie werden entweder vorübergehend für die Dauer einer Sitzung (Session-Cookies) oder dauerhaft (permanente Cookies) auf Ihrem Endgerät gespeichert. Session-Cookies werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Permanente Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese selbst löschen oder eine automatische Löschung durch Ihren Webbrowser erfolgt.

Teilweise können auch Cookies von Drittunternehmen auf Ihrem Endgerät gespeichert werden, wenn Sie unsere Seite betreten (Third-Party-Cookies). Diese ermöglichen uns oder Ihnen die Nutzung bestimmter Dienstleistungen des Drittunternehmens (z. B. Cookies zur Abwicklung von Zahlungsdienstleistungen).

Cookies haben verschiedene Funktionen. Zahlreiche Cookies sind technisch notwendig, da bestimmte Websitefunktionen ohne diese nicht funktionieren würden (z. B. die Warenkorbfunktion oder die Anzeige von Videos). Andere Cookies dienen dazu, das Nutzerverhalten auszuwerten oder Werbung anzuzeigen.

Cookies, die zur Durchführung des elektronischen Kommunikationsvorgangs (notwendige Cookies) oder zur Bereitstellung bestimmter, von Ihnen erwünschter Funktionen (funktionale Cookies, z. B. für die Warenkorbfunktion) oder zur Optimierung der Website (z. B. Cookies zur Messung des Webpublikums) erforderlich sind, werden auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gespeichert, sofern keine andere Rechtsgrundlage angegeben wird. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Speicherung von Cookies zur technisch fehlerfreien und optimierten Bereitstellung seiner Dienste. Sofern eine Einwilligung zur Speicherung von Cookies abgefragt wurde, erfolgt die Speicherung der betreffenden Cookies ausschließlich auf Grundlage dieser Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browsers aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.

Soweit Cookies von Drittunternehmen oder zu Analysezwecken eingesetzt werden, werden wir Sie hierüber im Rahmen dieser Datenschutzerklärung gesondert informieren und ggf. eine Einwilligung abfragen.

Kontaktformular

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

 

5. Analyse-Tools und Werbung

IONOS

WebAnalytics

Diese Website nutzt die Analysedienste von IONOS WebAnalytics (im Folgenden: IONOS). Anbieter ist die 1&1 IONOS SE, Elgendorfer Straße 57, D – 56410 Montabaur. Im Rahmen der Analysen mit IONOS können u. a. Besucherzahlen und –verhalten (z. B. Anzahl der Seitenaufrufe, Dauer eines Webseitenbesuchs, Absprungraten), Besucherquellen (d. h., von welcher Seite der Besucher kommt), Besucherstandorte sowie technische Daten (Browser- und Betriebssystemversionen) analysiert werden. Zu diesem Zweck speichert IONOS insbesondere folgende Daten:

Referrer (zuvor besuchte Webseite)

angeforderte Webseite oder Datei

Browsertyp und Browserversion verwendetes Betriebssystem verwendeter Gerätetyp
Uhrzeit des Zugriffs

IP-Adresse in anonymisierter Form (wird nur zur Feststellung des Orts des Zugriffs verwendet)

Die Datenerfassung erfolgt laut IONOS vollständig anonymisiert, sodass sie nicht zu einzelnen Personen zurückverfolgt werden kann. Cookies werden von IONOS WebAnalytics nicht gespeichert.

Die Speicherung und Analyse der Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der statistischen Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Weitere Informationen zur Datenerfassung und Verarbeitung durch IONOS WebAnalytics entnehmen Sie der Datenschutzerklärung von IONOS unter folgendem Link:

https://www.ionos.de/terms-gtc/index.php?id=6

Auftragsverarbeitung

Wir haben einen Vertrag über Auftragsverarbeitung (AVV) mit dem oben genannten Anbieter geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass dieser die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DSGVO verarbeitet.

 

6. Video- und Audiokonferenzen

Zweck der Verarbeitung

Wir nutzen das Tool „Zoom“, um Online- Videokonferenzen und/oder Informationsveranstaltungen durchzufuhren (nachfolgend: „Online-Meetings“). „Zoom“ ist ein Service der Zoom Video Communications, Inc., die ihren Sitz in den USA hat.

Verantwortlicher

Verantwortlicher für Datenverarbeitung, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Durchfuhrung von „Online-Meetings“ steht, ist:

Deutsche Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. (DAGPP) Geschäftsstelle
Postfach 1366
51657 Wiehl
E-Mail: gs@dagpp.de
Telefon: 02262/797683

Hinweis: Soweit Sie die Internetseite von „Zoom“ aufrufen, ist der Anbieter von „Zoom“ für die Datenverarbeitung verantwortlich. Ein Aufruf der Internetseite ist für die Nutzung von „Zoom“ jedoch nur erforderlich, um sich die Software für die Nutzung von „Zoom“ herunterzuladen.

Sie können „Zoom“ auch auf mobilen Endgeräten (Smartphone, Tablet) nutzen, wenn Sie die jeweilige Meeting-ID und ggf. weitere Zugangsdaten zum Meeting direkt in der „Zoom“-App eingeben. Wenn Sie die „Zoom“-App nicht nutzen wollen, kann ebenfalls die Browser-Version genutzt werden.

 

Welche Daten werden verarbeitet?

Bei der Nutzung von „Zoom“ werden verschiedene Datenarten verarbeitet. Der Umfang der Daten hängt dabei auch davon ab, welche Angaben zu Daten Sie vor bzw. bei der Teilnahme an einem „Online-Meeting“ machen.

Folgende personenbezogene Daten sind Gegenstand der Verarbeitung:

Angaben zum Benutzer: Vorname, Nachname, Telefon (optional), E-Mail-Adresse, Passwort (wenn „Single-Sign-On“ nicht verwendet wird), Profilbild (optional), Abteilung (optional)

Meeting-Metadaten: Thema, Beschreibung (optional), Teilnehmer-IP-Adressen, Geräte-/Hardware-Informationen

Bei Aufzeichnungen (optional): MP4-Datei aller Video-, Audio- und Präsentationsaufnahmen, M4A-Datei aller Audioaufnahmen, Textdatei des Online- Meeting-Chats.

Bei Einwahl mit dem Telefon: Angabe zur eingehenden und ausgehenden Rufnummer, Ländername, Start- und Endzeit. Ggf. können weitere Verbindungsdaten wie z.B. die IP-Adresse des Geräts gespeichert werden.

Text-, Audio- und Videodaten: Sie haben ggf. die Möglichkeit, in einem „Online- Meeting“ die Chat-, Fragen- oder Umfragefunktionen zu nutzen. Insoweit werden die von Ihnen gemachten Texteingaben verarbeitet, um diese im „Online- Meeting“ anzuzeigen und ggf. zu protokollieren. Um die Anzeige von Video und die Wiedergabe von Audio zu ermöglichen, werden entsprechend während der Dauer des Meetings die Daten vom Mikrofon Ihres Endgeräts sowie von einer etwaigen Videokamera des Endgeräts verarbeitet. Sie können die Kamera oder das Mikrofon jederzeit selbst Uber die „Zoom“-Applikationen abschalten bzw. stummstellen.

Um an einem „Online-Meeting“ teilzunehmen bzw. den „Meeting-Raum“ zu betreten, müssen Sie zumindest Angaben zu Ihrem Namen machen. Allerdings ist es möglich, ein Pseudonym zu verwenden.

 

Umfang der Verarbeitung

Wir verwenden „Zoom“, um „Online-Meetings“ durchzuführen. Es ist nicht geplant, diese aufzuzeichnen. Sollte sich dafür eine Notwendigkeit ergeben, werden wir Ihnen das im Vorfeld transparent mitteilen und — soweit erforderlich — um eine Zustimmung bitten. Die Tatsache der Aufzeichnung wird Ihnen zudem in der „Zoom“-App angezeigt.

Wenn es für die Zwecke der Protokollierung von Ergebnissen eines Online-Meetings erforderlich ist, werden wir die Chatinhalte protokollieren. Das wird jedoch in der Regel nicht der Fall sein.

Informationen über „Online-Meetings“ (z.B. Meeting Metadaten, Daten zur Telefoneinwahl) können bei Zoom bis zu einem Monat gespeichert werden.

Eine automatisierte Entscheidungsfindung i.S.d. Art. 22 DSGVO kommt nicht zum Einsatz.

 

Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

In der Regel haben Sie sich bei uns zu einem „Online-Meeting“ angemeldet. In diesem Fall ist die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung bei der Durchführung von „Online-Meetings“ Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO.

Sollte keine vertragliche Beziehung bestehen, ist die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. Auch hier besteht unser Interesse an der effektiven Durchführung von „Online-Meetings“.

Empfänger/ Weitergabe von Daten:

Personenbezogene Daten, die im Zusammenhang mit der Teilnahme an „Online- Meetings“ verarbeitet werden, werden grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben, sofern sie nicht gerade zur Weitergabe bestimmt sind. Beachten Sie bitte, dass Inhalte aus „Online-Meetings“ wie auch bei persönlichen Besprechungstreffen häufig gerade dazu dienen, um Informationen mit Kund*innen, Interessent*innen oder Dritten zu kommunizieren und damit zur Weitergabe bestimmt sind.

Weitere Empfänger: Der Anbieter von „Zoom“ erhält notwendigerweise Kenntnis von den o.g. Daten, soweit dies im Rahmen unseres Auftragsverarbeitungsvertrages mit „Zoom“ vorgesehen ist.

 

Datenverarbeitung außerhalb der Europäischen Union

„Zoom“ ist ein Dienst, der von einem Anbieter aus den USA erbracht wird. Eine Verarbeitung der personenbezogenen Daten findet damit auch in einem Drittland statt. Wir haben mit dem Anbieter von „Zoom“ einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen, der den Anforderungen von Art. 28 DSGVO entspricht.

Ein angemessenes Datenschutzniveau ist durch den Abschluss der sog. EU-Standardvertragsklauseln garantiert. Wir haben in unserem Account bei Zoom festgelegt, dass die deutschen Rechenzentren genutzt werden.

Zoom verarbeitet Daten trotzdem noch außerhalb der EU. In diesem Fall handelt es sich vor allem um Daten von uns, die zu Abrechnungszwecken verwendet werden.

Wir achten darauf, dass möglichst keine personenbezogenen Daten von Ihnen bei Zoom verarbeitet werden. So verschicken wir die Einladungen zu unseren Veranstaltungen nicht über das System von Zoom, sondern über den E-MaiI-Account der DAGPP. Wir zeichnen die Meetings i.d.R. (in Ausnahmefällen nur unter vorheriger Absprache) nicht auf. Bei der Teilnahme an einem Online-Meeting können Sie steuern, welche Daten Sie angeben.

Ihre Rechte als betroffene Person

Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten. Sie können sich für eine Auskunft jederzeit an uns wenden.

Bei einer Auskunftsanfrage, die nicht schriftlich erfolgt, bitten wir um Verständnis dafür, dass wir ggf. Nachweise von Ihnen verlangen, die belegen, dass Sie die Person sind, für die Sie sich ausgeben.

Ferner haben Sie ein Recht auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung, soweit Ihnen dies gesetzlich zusteht. Schließlich haben Sie ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.

Ein Recht auf Datenübertragbarkeit besteht ebenfalls im Rahmen der datenschutzrechtlichen Vorgaben.

 

Löschung von Daten

Wir löschen personenbezogene Daten grundsätzlich dann, wenn kein Erfordernis für eine weitere Speicherung besteht. Ein Erfordernis kann insbesondere dann bestehen, wenn die Daten noch benötigt werden, um vertragliche Leistungen zu erfüllen, Gewährleistungs- und ggf. Garantieansprüche zu prüfen und zu gewahren oder abwehren zu können. Im Falle von gesetzlichen Aufbewahrungspflichten kommt eine Löschung erst nach Ablauf der jeweiligen Aufbewahrungspflicht in Betracht.

Online-Meetings werden automatisch nach 30 Tagen gelöscht.

 

Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde

Sie haben das Recht, sich über die Verarbeitung personenbezogenen Daten durch uns bei einer Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren.

 

 

Änderung dieser Datenschutzhinweise

Wir überarbeiten diese Datenschutzhinweise bei Änderungen der Datenverarbeitung oder bei sonstigen Anlässen, die dies erforderlich machen.

 

Stand: 22. September 2021

Prof. Dr. Gabriele Wilz
ist approbierte Psychologische Psychotherapeutin und Supervisorin mit Fachkunde Verhaltenstherapie. Seit 2009 ist sie Professorin für Klinisch-Psychologische Intervention an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und leitet die Lehr- und Hochschulambulanz sowie das Weiterbildungsprogramm Psychologische Psychotherapie mit Ausrichtung Verhaltenstherapie an der FSU Jena. Forschungsschwerpunkte sind u.a. Psychotherapie im höheren Lebensalter, Entwicklung und Evaluation therapeutischer Interventionskonzepte für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz und pflegebedürftigen älteren Menschen, Wirkung von individualisierter Musik auf Menschen mit Demenz, Ressourcenaktivierung in der Psychotherapie und Prävention, psychotherapeutische Wirkfaktoren und Beziehungsgestaltung.

Psychotherapeutische Unterstützung für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige weisen in der Regel keine psychische Störung auf. Dennoch sind gerade für diese Zielgruppe psychotherapeutische Interventionen sehr hilfreich, da pflegende Angehörige (insbesondere bei der Betreuung von Menschen mit Demenz) häufig belastenden Emotionen wie Wut, Trauer, Hilflosigkeit, Scham und Angst erleben sowie unter dysfunktionalen, die Pflege erschwerende Bewertungen leiden. Teilweise kann es auch zu Störungen der Impulskontrolle kommen, welche auch für den Pflegeempfänger massiv belastend sein können. Für die Bewältigung dieser emotionalen Belastungen und Anforderungssituationen stellen psychotherapeutische Methoden wie Emotionsregulation, Stressmanagement, Problemlösen, kognitives Umstrukturieren sowie Akzeptanz und Selbstfürsorge äußerst hilfreiche Möglichkeiten zur Veränderung der Belastungssituation dar. Das online Seminar gibt einen Überblick über diese spezifischen psychotherapeutischen Interventionen für pflegende Angehörige basierend auf den Evaluationsergebnissen und klinischen Erfahrungen des Tele.TAnDem Konzepts (Wilz, 2023; Wilz et al., 2015).

Dr. med. Katharina Geschke
ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin, Fachkunde Geriatrie sowie dem Gemeinsamen DGPPN/DGGPP-Zertifikat „Gerontopsychiatrie, -psychotherapie und –psychosomatik“. Sie ist Geschäftsführende Oberärztin in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz und leitet dort die gerontopsychiatrische Station, die AG Klinische und translationale Neuro- und Gerontopsychiatrie und die Zentrale Forschungseinheit für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA). Zudem ist sie Vorstandmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. (DGGPP). Ziele ihrer klinischen Tätigkeit und ihrer Forschung sind die Prävention psychischer Erkrankungen im Alter sowie die Etablierung einer qualitativ hochwertigen Versorgung und Behandlung, die den Bedürfnissen dieser Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen gerecht werden.

Selbsterhaltungstherapie bei Demenz

Die Selbsterhaltungstherapie (SET) nach Barbara Romero ist ein (neuro-)psychologisch fundiertes, integratives und ressourcenorientiertes Konzept zur Begleitung und Behandlung von Menschen mit Demenz, das seit 20 Jahren vor allem im Krankenhausbereich, aber auch in Pflegeeinrichtungen eingesetzt wird. Bei der Behandlungsplanung und Festlegung von Therapiezielen werden konsequenter als zuvor die Folgen der Demenz und Bedürfnisse der Angehörigen berücksichtigt Es werden individuelle Empfehlungen für den Umgang und den Alltag nach der Entlassung erarbeitet und diese Empfehlungen an Angehörige und andere Bezugspersonen (z.B. Mitarbeitende der Pflegeheime) vermittelt. Das Seminar gibt eine erste Einführung zu den Bausteinen der SET und die damit verbundene Haltung Menschen mit Demenz gegenüber.

Dr. rer.-soc., Dipl-Psych. Armin Scheurich ist Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie) und Klinischer Neuropsychologe (GNP und LPK).  Er ist Leitender Psychologe (Neuropsychologie) der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz. Er hat eine Sonderbedarfszulassung für ambulante Neuropsychologie und behandelt im MVZ der Universitätsmedizin Mainz neuropsychologische Patienten ambulant. Er ist Weiterbildungsermächtigter für Neuropsychologie (GNP und LPK).

Neuropsychologische Therapie

Kognitive Stimulation und insbesondere neuropsychologische Therapie sind wichtige Therapiebausteine bei älteren Patienten.

Ältere Patienten leiden häufig unter neurodegenerativen, vaskulären oder anderen Erkrankungen, die die kognitive Leistungsfähigkeit reduzieren.

Bereits die subjektive Beobachtung und Überzeugung, unter kognitivem Abbau zu leiden, sind tatsächlich mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für Abbau verbunden und lösen große Angst aus.

Sowohl bei altersassoziiertem gutartigem Abbau, bei subjektiven kognitiven Defiziten und insbesondere bei Mild Cognitive Impairment und beginnender dementieller Erkrankung sind kognitive Stimulation und neuropsychologische Therapie sinnvoll.

Im Seminar wird die neuropsychologische Therapie in inhaltlicher Abgrenzung zur kognitiven Stimulation erarbeitet. Neben dem eigentlichen Trainingseffekt bietet die neuropsychologische Therapie die Chance, sich strukturiert mit dem Hauptsymptom der Reduktion der kognitiven Leistungsfähigkeit auseinanderzusetzen. So können Ängste und subjektive Hilflosigkeit in dosierter Konfrontation mit bewältigbaren Aufgaben reduziert werden.

Bewältigbare Aufgaben, auch in unbeeinträchtigten Domänen, fördern die Selbstwirksamkeit und wirken antidepressiv. Durch Training können die Funktionen länger aufrechterhalten werden – durch Training von Alltagsleistungen die Aufrechterhaltung der Alltagsaktivitäten unterstützt werden.

Eva-Marie Kessler, Professorin für Gerontopsychologie an der Medical School Berlin – Hochschule für Gesundheit und Medizin, dort auch Prorektorin für Interdisziplinarität und Wissenstransfer. Psychologische Psychotherapeutin (Fachkunde Verhaltenstherapie). Leiterin des Spezialbereichs ‚Psychotherapie im Alter‘ der MSB Psychotherapeutischen Hochschulambulanz. Habilitation 2014 an der Universität Heidelberg, Promotion 2006 an der Jacobs University Bremen. Seit 2022 Mitglied der Altersberichtskommission der Bundesregierung

Dr. med. Jochen Tenter
Jahrgang 1957
Nervenarzt, Psychotherapie, Geriatrie ZfP Südwürttemberg, Abteilung Psychiatrie I der Universität Ulm
Chefarzt Abteilung für Alterspsychiatrie und Psychotherapie und Stellv. Ärztl. Direktor Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Weißenau Dozent der DAGGP, der Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben, der Akademie Schloss Liebenau, Stiftung Liebenau
Studium der Humanmedizin in Aachen, Ulm
Facharztweiterbildung und Ausbildung Psychotherapie in Ravensburg-Weißenau
Weiterbildungsbefugter und Gutachter für die fakultative Weiterbildung Geriatrie dervLandesärztekammer
Mitglied und ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP)
Mitglied der DGGPN, des BGT e.V. und der DAGPP
Arbeitsschwerpunkte: Klinische Versorgung, ethische und zivilrechtliche Fragen sowie Fort- und Weiterbildungen.

Dr. med. Rosa Adelinde Fehrenbach
Saarländische Landesärztin für an Demenz erkrankte Menschen gem. § 35 SGB IX Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Suchtmedizin und Geriatrie Chefärztin der Gerontopsychiatrischen Klinik und stellv. Ärztliche
Direktorin der SHG-Kliniken Sonnenberg Saarbrücken
Kuratorin im Kuratorium Deutsche Altershilfe KDA
wissenschaftl. Verantwortliche der Pflegefortbildung „Fachkraft Gerontopsychiatrie“ im Rahmen des Weiterbildungsverbundes beim Demenzverein Saarlouis Dozentin an der Berufsakademie für Gesundheits- und Sozialwesen Saarland

Prof. Dr. phil. Brigitte Grass-Kapanke
Nach dem Studium der Psychologie mit den Schwerpunkten Physiologische Psychologie, Klinische Psychologie und Neurologie war Frau Grass-Kapanke langjährig als Psychologin in der Gerontopsychiatrischen Abteilung des LVR-Klinikums Düsseldorf – Kliniken der Heinrich-Heine-Universität tätig. In dieser Zeit erfolgte die psychotherapeutische Weiterbildung mit Approbation zur psychologischen Psychotherapeutin. Darüber hinaus war Frau Grass-Kapanke wissenschaftlich im Bereich der psychiatrischen Erkrankungen des Alters mit dem Schwerpunkt Demenzerkrankungen aktiv. Sie promovierte zu einem Früherkennungsverfahren für Demenzen (TFDD) und gilt als anerkannte Expertin für psychometrische Testverfahren im Bereich der Gerontopsychiatrie.
2007 wechselte Frau Grass-Kapanke zum Alexianer-Krankenhaus nach Krefeld, wo sie die Leitung des Gerontpsychiatrischen Zentrums übernahm. Seit 2013 ist Frau Grass-Kapanke Professorin für Gerontopsychologie an der HG in Berlin und ist darüber hinaus in eigener Praxis nie-
dergelassen. Frau Grass-Kapanke war langjähriges Vorstandsmitglied der Europäischen Arbeitsgemeinschaft Gerontopsychiatrie (EAGP), Gründungsmitglied undPräsidentin der Multiprofessionellen  ArbeitsGruppe der DemenzAmbulanzen (MAGDA), Vorstandsmitglied der Alzheimergesellschaft Krefeld und ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der DAGPP.

Marie Olk, M.Sc.-Psych. ist Psychologin und in der Tagesklinik für psychische Gesundheit im Alter in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT in Darmstadt tätig. Sie ist Psychologische Psychotherapeutin in Ausbildung und Doktorandin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Klinische Schwerpunkte: Psychotherapie bei Älteren, Behandlung von Depressionen und Anhaltender Trauerstörung, Akzeptanz- und Commitmenttherapie in der Einzel- und Gruppentherapie. Forschungsschwerpunkte: Diagnostik der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung, Untersuchung von Schutz- und Risikofaktoren bei der (Komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung und Anhaltenden Trauerstörung.

Akzeptanz- und Commitmenttherapie in der Tagesklinik
Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) nach Hayes zählt zu den erfolgreichsten Verfahren der dritten Welle der kognitiven Verhaltenstherapie. Die ACT zielt darauf ab, die Entwicklung psychischer Flexibilität zu fördern, worunter die Fähigkeit verstanden wird, achtsam und von unseren Werten geleitet zu handeln. Dies wird durch die Arbeit an sechs Kernprozessen erreicht: Gegenwärtigkeit, Akzeptanz, Defusion, Selbst als Kontext, Werte und Commitment. Da sich die ACT transdiagnostisch und insbesondere bei älteren Menschen gut einsetzen lässt, wurde die Tagesklinik für psychische Gesundheit im Alter zu einem ACT-Psychotherapieschwerpunkt weiterentwickelt. Das online Seminar ermöglicht einen praxisnahen Einblick in den therapeutischen Ansatz der ACT im teilstationären Setting.

Dr. Elisa Scheller ist psychologische Psychotherapeutin mit Fachkunde Verhaltenstherapie für Erwachsene. Sie ist niedergelassen in eigener Praxis in Freiburg im Breisgau und als Dozentin und Supervisorin in der psychotherapeutischen Weiterbildung sowie in der Fortbildung approbierter Kolleg:innen tätig. Klinische Schwerpunkte: Interpersonelle Psychotherapie bei Älteren (IPT-Late Life) im ambulanten Setting, Behandlung von Traumafolgestörungen (EMDR, IMRS, Schematherapie).

Interpersonelle Psychotherapie im Alter (IPT-Late Life)
Die Interpersonelle Psychotherapie (IPT) ist ein wirksames psychotherapeutisches Verfahren zur Depressionsbehandlung im ambulanten sowie stationären Setting. Die IPT-Late Life (IPT-LL) ist eine speziell an ältere Personen und deren Lebensrealität angepasste Weiterentwicklung. Der klare psychosozial-interpersonelle Fokus ermöglicht es im Rahmen einer Kurzzeittherapie, auf Verlusterfahrungen, Einsamkeit und weitere gravierende Lebensveränderungen im höheren Lebensalter spezifisch einzugehen.
Im Onlineseminar wird die grundlegende therapeutische Haltung und Vorgehensweise der IPT und IPT-LL vermittelt. Darüberhinaus werden einzelne Interventionen aus den definierten IPT-Problembereichen (Rollenwechsel, Konflikte, interpersonelle Defizite und Trauer) vorgestellt, die unmittelbar in der Depressionsbehandlung angewendet werden können.

 

Andreas FellgiebelProf. Dr. med. Andreas Fellgiebel
ist Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Er ist Vizepräsident der DAGPP, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT in Darmstadt und Gründungsdirektor der Zentralen Forschungseinheit für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo er wissenschaftlich aktiv ist. Klinische Schwerpunkte: Prävention sowie Frühdiagnostik und frühe Therapie neurodegenerativer Erkrankungen, Behandlung der Depression bei Älteren, Psychotherapie bei Älteren. Forschungsschwerpunkte: Resilienz und Prävention psychischer Störungen bei Älteren, Resilienz und Prävention bei pflegenden Angehörigen, frühe psychosoziale und psychotherapeutische Therapie bei Demenzentwicklung.

Depression bei Älteren
Depressionen bei älteren Menschen unterscheiden sich von Depressionen bei jüngeren Erwachsenen häufig bezüglich der Ätiologie und ihrer klinischen Präsentation. Neben dem subjektiven Leidensdruck, der reduzierten Alltagsfunktionalität und verminderten Lebensqualität stellen die
hohen Suizidraten bei alten männlichen Patienten eine Herausforderung für die Versorgung dar. Das
online Seminar gibt einen Überblick über die Differenzialdiagnostik und empirisch evidente,
multimodale Therapieverfahren (Psychotherapie, Ergo-, Bewegungs-, Musik und Kunsttherapie sowie
der Pharmakotherapie), mit dem Schwerpunkt auf psychotherapeutischen Behandlungsansätzen.

Dipl.-Psych. Antje Orwat-Fischer, ist als Psychologische Psychotherapeutin mit den Schwerpunkten Psychotraumatologie sowie Gerontopsychotherapie im stationärem Bereich am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT in Darmstadt tätig, ist niedergelassen mit hälftigem Versorgungsauftrag und unterrichtet als Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an mehreren Ausbildungsinstituten. Fachpolitisch engagiert sie sich als Vizepräsidentin der DFT (Dt. Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte und Psychodynamische Psychotherapie) und als Beirätin der Fachzeitschrift PdP (Psychodynamische Psychotherapie).

Traumafolgestörungen im Alter
Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist charakterisiert durch die Symptomtrias Wiedererleben, Vermeidung und Hyperarousal. Im Alter hauptsächlich anzutreffen sind die Formen aktuelle PTBS, chronische PTBS nach früherer Traumatisierung und die verzögert auftretende PTBS. Bei Älteren entstehen diese oft in Lebensumbruchsituationen (Berentung, Trauerfälle, eigene Pflegebedürftigkeit oder die eines Angehörigen, körperliche Einschränkungen) oder werden durch diese reaktualisiert. Es ist wichtig, Traumafolgestörungen im Alter differentialdiagnostisch abzuklären. Entlang ätiologischer und diagnostischer Überlegungen werden Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt.

 Sc. Psych. Svenja Palm befindet sich derzeit in weit fortgeschrittener Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Approbation Frühjahr 2024 geplant) und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zentralen Forschungseinheit für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im Rahmen ihrer Promotion untersucht sie Trauer, Stress und Resilienz bei pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz. Der Fokus ihrer Forschung liegt auf alltagsnahen Assessment-Studien mit biopsychologischen Methoden.

Psychotherapie bei demenzieller Entwicklung
Menschen mit beginnender Demenz und ihre Angehörigen stehen vor großen Herausforderungen und Veränderungen. Trotz Verbesserungen in der Demenzversorgung in den letzten Jahrzehnten herrscht bei Betroffenen und Behandelnden oft noch der Irrglaube vor, man könne nichts tun. Demgegenüber steht eine Vielzahl an psychosozialen und psychotherapeutischen Unterstützungsmöglichkeiten, die besonders zu Beginn der Demenz hilfreich sein können, indem ein aktives Leben der Betroffenen gefördert wird. Das online Seminar gibt einen Überblick über diese Therapieverfahren und die empirische Evidenz, wobei sowohl auf Interventionen für Menschen mit beginnender Demenz, für Angehörige als auch auf dyadische Unterstützungsangebote eingegangen wird.

Dr.med. Dipl.-Psych. Forugh Dafsari
ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Diplom-Psychologin. Sie ist Oberärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Köln und leitet dort den klinischen Bereich affektive Erkrankungen, eine Spezialambulanz für Altersdepressionen und die wissenschaftliche Arbeitsgruppe zum Thema Depressionen im höheren Lebensalter.
Klinische Schwerpunkte: Behandlung der Depression im höheren Lebensalter, Psychotherapie der Depression insbesondere bei älteren Patient*innen, Behandlung der chronischen Depression. Forschungsschwerpunkte: Erforschung der Mechanismen, Risikofaktoren, Diagnostik und Behandlung von Depressionen im höheren Lebensalter, neurobiologische Grundlagen der Depression im höheren Lebensalter, Entwicklung neuer psychotherapeutischer Konzepte für die Depression im höheren Alter, Zusammenhang zwischen Depression und Demenz.

Kognitive Verhaltenstherapie der Depression im höheren Lebensalter
Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Eine zentrale und wirksame Behandlungsmöglichkeit der Depression bei älteren Menschen stellt die psychotherapeutische Behandlung dar. Für die kognitive Verhaltenstherapie der Depression im höheren Lebensalter ist die Evidenzlage sehr gut. Neben der Reduktion der depressiven Symptomatik kann dadurch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität bei den Patient*innen erzielt werden. Das online Seminar gibt einen Überblick über die kognitive Verhaltenstherapie der Depression im höheren Lebensalter und stellt die empirisch Evidenz sowie die Elemente der Therapie unter Beachtung der Besonderheiten und Modifikationen im höheren Alter dar.  

Prof. Dr. Dipl. Psych. Alexandra Wuttke
ist Psychologische Psychotherapeutin mit Fachkunde Verhaltenstherapie. Sie ist Vorstandsmitglied der DAGPP, Professorin für Prävention von Demenz und Demenzfolgeerkrankungen am Universitätsklinikum Würzburg und Leiterin der Zentralen Forschungseinheit für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Klinische und Forschungsschwerpunkte: Biopsychologische Mechanismen von Stress und Resilienz im Alter, Dyadische Prozesse zwischen Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen, frühe psychosoziale und psychotherapeutische Therapie bei Demenzentwicklung, Prävention von Demenz und Depression im Alter, Psychotherapie im Alter.

Verhaltenstherapeutische Gruppentherapie (nach Hautzinger)
Depressionen im Alter können gut psychotherapeutisch behandelt werden. Dabei liegen
altersspezifische Adaptationen der psychotherapeutischen Verfahren und Interventionen vor. Im Bereich der Kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapie schlägt Hautzinger (2016) ein Behandlungsmanual für das Einzel- und Gruppensetting vor. Entlang dieses Manuals werden Indikation, Rahmenbedingungen und Durchführung einer Gruppenpsychotherapie für Menschen mit Depression im Alter vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt auf den altersspezifischen Adaptionen der KVT.
Literatur:
Hautzinger, M. (2016). Depression im Alter. Psychotherapeutische Behandlung für das Einzel- und Gruppensetting. Beltz: Weinheim.

Felicia Hoppmann
ist Psychologische Psychotherapeutin (Fachkunde Verhaltenstherapie). Sie arbeitet an der MSB Medical School Berlin als Dozentin für Gerontopsychologie und als Psychotherapeutin in der Forschungsambulanz „Psychotherapie im Alter“. Dort bietet sie Einzel- und Gruppenpsychotherapien für ältere Patient*innen an.
Klinische Schwerpunkte: Depressionen und Ängste im Alter Forschungsschwerpunkte: Psychotherapie mit älteren Personen; Depressionen und Pflegebedarf

Altersbilder in der Psychotherapie
Nach dem Alter fragt man nicht – warum eigentlich nicht? Alt sein berührt in uns Stereotype von Gebrechlichkeit, Rigidität, Tattrigkeit. Nur zu gerne halten wir uns als Behandelnde die „Zumutungen des Alters“, Angst vor therapeutischen Misserfolgen und die Angst vor der eigenen Sterblichkeit möglichst weit weg. Und auch ältere Menschen stigmatisieren sich oft selbst als nicht mehr veränderungsfähig und wertlos. Altersbilder sind eine Grundlage für strukturellen Ageismus (Gesellschaft), therapeutischen Nihilismus (Behandelnde), und Selbstabwertungen (Patient*innen). Unhinterfragt wirken sie somit auch als Behinderung des therapeutischen Prozesses auf beiden Seiten. Die Reflexion eigener Altersbilder, sowie Hinterfragen der Altersbilder unserer Patient*innen sind daher wichtige Grundvoraussetzungen für das Gelingen einer Psychotherapie mit älteren Personen. Genau darum geht es in diesem Seminar.

Prof. Dr. rer-nat. Simon Forstmeier
ist Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut. Er hat den Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Klinische Psychologie die Lebensspanne an der Universität Siegen inne. Forschungs- und Klinische Schwerpunkte: Psychotherapie im höheren Lebensalter, insbesondere bei Depression, Posttraumatischer Belastungsstörung und Demenz; Anpassung der Lebensrückblicktherapie an verschiedene Patientengruppen im höheren Lebensalter; Selbstregulation über die Lebensspanne und als Prädiktor für kognitive und affektive Gesundheit im Alter.

Lebensrückblicktherapie
Die Lebensrückblicktherapie (LRT) wurde zunächst für die Behandlung älterer depressiver Menschen entwickelt. Das konkrete Vorgehen der LRT bei Depression im Alter wird anhand eines Fallbeispiels beschrieben. Wie Erinnerungsprozesse und Erinnerungsstile mittels kreativer Methoden, Besinnungsaufgaben, Imaginationsübungen u.v.m. vertieft werden können, wird ein Thema sein. Auch
aktuelle Weiterentwicklungen der LRT zur altersangemessenen Behandlung traumatisierter älterer Menschen werden vorgestellt.

Christina Büchler, M. Sc.-Psych.
ist Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin in Ausbildung
bei der Gesellschaft für Ausbildung in Psychotherapie (GAP) mit Vertiefung in Verhaltenstherapie in Frankfurt am Main. Sie ist in der Gedächtnisambulanz am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT in Darmstadt tätig. Klinische Schwerpunkte: Psychotherapeutische Beratung von Menschen mit demenzieller Entwicklung und deren (pflegenden) Angehörigen, Gruppentherapeutische dyadische
Frühintervention bei beginnender Alzheimer-Erkrankung.

Psychotherapiegruppe für Menschen mit Demenzentwicklung und deren Angehörige
Die zunehmende kognitive Beeinträchtigung und die schleichend einsetzenden Verhaltensänderungen bei Menschen mit demenzieller Entwicklung gehen häufig mit Ängsten vor geistigem Verfall und Stigmatisierung sowie dem Verlust der Selbstständigkeit einher und führen schon im Frühstadium zu starker Belastung und chronischem Stress bei den Betroffenen und deren Angehörigen. Gleichzeitig sind zu einem frühen Zeitpunkt wichtige Weichenstellungen für die Krankheitsverarbeitung,
Pflegeplanung und Lebensgestaltung noch möglich. Die therapeutische Arbeit in der Gruppe kann einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung von Wohlbefinden und Lebensqualität leisten. Durch den ressourcenorientierten Ansatz und die gemeinsame Behandlung von Menschen mit demenzieller Entwicklung und deren primären Angehörigen werden die Teilnehmenden unterstützt, mit den demenzbedingten Veränderungen besser umgehen zu können und trotz der Gedächtnisprobleme ihr Leben weiterhin aktiv zu gestalten. Das online Seminar ermöglicht praxisnahe Einblicke in das dyadische Gruppenkonzept und gibt einen Überblick über den Ablauf der Sitzungen.

Andreas FellgiebelProf. Dr. med. Andreas Fellgiebel
ist Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Er ist Vizepräsident der DAGPP, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am AGAPLESION ELISABETHENSTIFT in Darmstadt und Gründungsdirektor der Zentralen Forschungseinheit für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA) an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo er wissenschaftlich aktiv ist. Klinische Schwerpunkte: Prävention sowie Frühdiagnostik und frühe Therapie neurodegenerativer Erkrankungen, Behandlung der Depression bei Älteren, Psychotherapie bei Älteren. Forschungsschwerpunkte: Resilienz und Prävention psychischer Störungen bei Älteren, Resilienz und Prävention bei pflegenden Angehörigen, frühe psychosoziale und psychotherapeutische Therapie bei Demenzentwicklung.

Psychische Störungen im Alter: Resilienz und Prävention
Obwohl sich mit steigendem Lebensalter motorische und kognitive Funktionen verschlechtern und das Altwerden auch mit weiteren negativen psychosozialen Veränderungen einhergeht, die oft Selbstwert und soziale Aktivitäten alter Menschen reduzieren, ist in der alten Bevölkerung insgesamt ein hoher Grad an Wohlbefinden festzustellen und eine erstaunlich gute Lebensqualität. Ältere scheinen gegenüber stressassoziierten Störungen resilienter zu sein als jüngere Erwachsene. Das
online Seminar stellt die spezifischen Resilienzmechanismen im Alter dar und, wie sie zur Prävention psychischer Störungen und im Rahmen des psychotherapeutischen Prozesses hilfreich eingesetzt werden können.

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